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Tipps für unterwegs

Abtei Pontigny: eine der schönsten Zisterzienserkirchen Frankreichs
Als zweite Klostergründung von Cîteaux wurde die Abtei Pontigny im Jahr 1114 am Ufer des Serein im Grenzland zwischen Burgund und der Champagne gegründet. Die heutige Abteikirche wurde zwischen 1137 und 1150 errichtet. Ihr Baustil ist exemplarisch für den Übergang von der Romanik zur Gotik. Am Ende des 12. Jahrhunderts wurde die primitive Apsis abgerissen und durch den eleganten gotischen Chor ersetzt, der noch heute zu bewundern ist. Von der schnell an Einfluss gewinnenden Abtei nahmen 19 weitere Abteigründungen ihren Ausgang. Diese der Abtei direkt unterstellten Neugründungen initiierten ihrerseits den Bau von 45 weiteren Abteien. Im 12. und 13. Jahrhundert nahm Pontigny die drei im Exil befindlichen englischen Bischöfe Thomas Becket, Etienne Langton und Edmond Rich (Heiliger Edmund) auf, und noch heute zieht der Ort zahlreiche englische Pilgerer an.

Unterwegs im Tonnerois.
Nach den architektonischen Schönheiten von Tonnerre (gotisches Hospiz mit Museum zu dessen Geschichte, Quellbecken der Dionne, Hôtel d’Uzès), können Sie im Umland die Weinlagen erkunden, deren einst sehr renommierten Reben von der Reblaus vernichtet wurden. Nach Neupflanzungen erstrahlt das Rebenmeer heute wieder.

Spielen Sie Schlossherr
in Tanlay oder Ancy-le-Franc, zwei der schönsten Renaissanceschlösser (16. Jh.) Burgunds. Tanlay beherbergt ein Zentrum für zeitgenössische Kunst. Ancy-le-Franc bietet die umfangreichste erhaltene Serie von Wandmalereien sowie prachtvolle historische Wohnräume.

Auf den Spuren von Buffon
Der 1707 in Montbard geborene Naturforscher Georges Louis Leclerc de Buffon betätigte sich auch als Unternehmer und gründete die Grande Forge (große Gießerei), ein frühindustrielles Hüttenwerk, das sowohl durch seine Technik als auch durch seine Architektur beeindruckt. Das in der ehemaligen Orangerie von Montbard gelegene Musée Buffon ist dem Leben Buffons gewidmet. Im Parc Buffon befindet sich in einem Turm das Arbeitszimmer des Naturforschers und Unternehmers.

Abtei Fontenay: Wahre Schönheit
Die Abtei Fontenay gehört zu den ältesten Zisterzienserklöstern Europas. Nach ihrer Gründung im Jahr 1118 durch den heiligen Bernhard hat die in einem sumpfigen kleinen Tal Burgunds errichtete Abtei mehr als acht Jahrhunderte überdauert, ohne dass an ihrer herrlichen romanischen Architektur Änderungen vorgenommen wurden. Mit Ausnahme des zwischenzeitlich abgerissenen Refektoriums sind alle Säle und Abschnitte tadellos erhalten: Kirche, Schlafsaal, Kloster, Kapitelsaal, Wärmestube, Mönchssaal und Schmiede. Mittlerweile zieht die Anlage von Fontenay alljährlich mehr als 120.000 Besucher aus aller Welt in ihren Bann. Neben Besichtigungen werden in jedem Sommer auch kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Theateraufführungen organisiert.

Château de Bussy-Rabutin: Wo Schlossmauern von Zügellosigkeit und Frivolität sprechen
In hügeliger und waldreicher Gegend, steht das von einem französischen Garten umrahmte Schloss, dessen Dekor von Roger de Rabutin, dem Grafen von Bussy, stammt. Als Autor des skandalträchtigen Buches „Histoire amoureuse des Gaules“ hat der ins burgundische Exil verbannte Cousin der Madame de Sévigné seine Wut und Enttäuschung über den Sonnenkönig und die Nostalgie seiner turbulenten Liebesaffären auf den Wänden des Schlosses verewigt. Der Wappensaal, die Porträtgalerien französischer Könige und Kriegsherren, der Tour Dorée und eine Galerie der schönsten Mätressen bilden das Testament des berühmtesten aller Libertins im Zeitalter Ludwigs XIV.

Mittelalterliches Semur-en-Auxois im Herzen Burgunds
Das auf einem rosa Granitfelsen errichtete Städtchen, das sich sanft in eine Schleife des Flüsschens Armançon schmiegt, ist stolz auf seine Türme, seine alte Steinbrücke und seine im Stil der Renaissance oder der Klassik errichteten Fachwerkhäuser. Die aus dem Jahr 1225 stammende Collégiale Notre-Dame ist ein Juwel der burgundischen Spätgotik. Mit der „Course des Chausses“, dem Pferderennen „Course de la Bague“ und mittelalterlichen Märkten erinnert die Stadt im Laufe des Jahres wiederholt an ihre Geschichte. Diese Veranstaltungen dürfen Sie sich auf gar keinen Fall entgehen lassen!

Saint-Thibault: Gotischer Chor auf weiter Flur
Die bescheidene Kirche von Saint-Thibault mit ihrem meisterhaften gotischen Chor ist eine Heilige Kapelle im Kleinformat inmitten der Wiesenlandschaft des Auxois. Allein ihr Portal lohnt den Abstecher. Die Skulpturen des aus der Mitte des 13. Jahrhunderts stammenden Tympanon sind der Jungfrau Maria gewidmet, während die in den Wölbungen platzierten Figuren auf der linken Seite kluge Jungfrauen und auf der rechten Seite törichte Jungfrauen darstellen.

Cap Canal in Pouilly
Im Informationszentrum Centre d’interprétation du Canal de Bourgogne können Sie sich ein Bild von der Geschichte und Gegenwart der Wasserstraße machen. Per Boot können Sie und Ihr Fahrrad den langen Tunnel durchfahren und anschließend wieder von Bord gehen.

Commarin: Herrliche Schlossanlage, die seit Generationen in Familienbesitz ist
In seinen Romanen „La Billebaude“ und „Le Pape des Escargots“, die eine wunderbare Einstimmung auf die Radtour entlang dem Canal de Bourgogne geben, hat der Heimatschriftsteller Henri Vincenot der Gegend um Commarin ein Denkmal gesetzt. Das kleine Dorf Commarin ist auch für sein herrliches Wasserschloss bekannt, dessen Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts ließ Marie Judith de Vienne das Schloss umbauen. Sie war die Großmutter des berühmten Fürstbischofs Talleyrand, der unter Napoleon Bonaparte bis zum Außenminister aufstieg. Die möblierten Räume aus dem 18. Jahrhundert, die Pferdeställe sowie der Park sind für Besichtigungen geöffnet.

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