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Radwanderweg oder Voie Verte?

Ein Radwanderweg (Véloroute)

ist eine längere, mit dem Fahrrad befahrbare Strecke, deren Beschaffenheit und Sicherheit an die Bedürfnisse von Radtouristen angepasst sind (in der Regel keine Steigungen von mehr als 3 %). Er umfasst mehrere Teilstücke, deren Belag variieren kann (Voie Verte, ruhige Landstraße*, Radfahrstreifen). Bestimmte andere Verkehrsteilnehmer (Rollerbladefahrer, Fußgänger und Mopedfahrer) dürfen den Weg benutzen. Einige Abschnitte dürfen z. B. von Mitarbeitern der Binnengewässerbehörden, Anwohnern oder Landwirten mit Autos befahren werden.

* Verkehrsaufkommen von weniger als 1.000 Fahrzeugen pro Tag gemäß nationalem Pflichtenheft

Eine Voie Verte

ist ein vollständig vom Autoverkehr abgetrennter Weg, der ausschließlich nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern zur Verfügung steht. Dank der vielen Treidelpfade verfügt Burgund über mehr Voies Vertes als die meisten anderen Regionen Frankreichs. Da es sich bei der Voies Vertes weder um einen Fußweg noch um eine Straße handelt, fehlt bislang noch eine präzise juristische Definition.